Prof. Dr. Maria Maares Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der (instrumentellen) Metall- und Glycananalytik, der Rolle von essentiellen Spurenelementen, wie Zink und Selen, für die (intestinale) Mukusbildung sowie bioökonomischen Fragestellungen besonders bezüglich der Generierung von Protein- und Spurenelementreichen Lebensmitteln.
Ein Zinkmangel kann beispielsweise das Immunsystem schwächen und das Infektionsrisiko erhöhen und so zu global relevanten Gesundheitsproblemen führen. Prof. Maares nutzt moderne Methoden, um Zink-abhängige Prozesse im menschlichen Glycome zu untersuchen und zu verstehen. Ihre Forschung bringt neue Ansätze sowohl für Diagnostik und Therapie als auch für die innovative Entwicklung neuer Lebensmittel hervor.
Ein weiterer Bereich ihrer Arbeit beschäftigt sich mit Muzinen, stark glykosylierten Proteinen, die unter anderem als Biomarker für verschiedene Erkrankungen an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen ihrer jüngsten Publikation hat Prof. Maares einen Zusammenhang zwischen Endometriose und der Expression von Muzinen gezeigt, was neue Wege für Diagnose- und Behandlungsoptionen eröffnet.
Die Einblicke in die Forschung und Labore von Prof. Maares bietet nicht nur wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch die Chance, innovative Ansätze in der Diagnostik und Therapie oder der Lebensmittelindustrie gemeinsam weiterzuentwickeln.
Methodenspektrum
- In-vitro Zell- und Testmodelle
- Muzin- und Glycananalytik
- Element- und Metallanalytik
- Massenspektrometrie
- Fluoreszenzmikroskopie
- HPLC